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Der VW Up!

Kategorie: News | Tags: Umwelt, Mobilität der Zukunft
Bewertung: (6)

Auf auf - up - up!

Auf auf - up - up!

von Henning Gajek

Der neue Volkswagen Up könnte ein Auto der Zukunft werden.

Die Innenstädte sind verstopft, Parkplätze sind Mangelware. Wer nicht mit Bus oder Bahn von A nach B fahren kann oder will, oder wer von der Peripherie der Städte ins Zentrum pendeln will oder muß, braucht einen kleineren Wagen.

Wir lernen: Kleinwagen sind nicht "schlechter" oder "unsicherer" als ihre größeren Brüder und Schwestern. Im Gegenteil: Die optionale "City-Notbremsfunktion" beim brandneuen Volkswagen "up!" kann automatisch bei Geschwindigkeiten von unter 30 km/h auf die Bremse treten. Ein Lasersensor registriert die Gefahr einer drohenden Kollision. Je nach Tempo und Situation kann die Notbremsfunktion die Unfallschwere reduzieren und mitunter sogar den Aufprall vermeiden.

Weil gerade ein kleiner Wagen erschwinglich sein muss, hat Volkswagen einen psychologisch wichtigen Preispunkt gesetzt: Das Auto soll in der Grundaustattung unter 10.000 Euro kosten. Je nach Budget und Bedarf wird es drei Versionen geben: "take up!" für Einsteiger, "move up!" für Komfortorientierte. Beim "high up!" darf der Kunde im Luxus schwelgen. Sondermodelle auf der Basis des high up! wie "up! black" und "up! white" runden das Programm nach oben hin ab.

Fest eingeplant für das Jahr 2013 ist ein elektrisch betriebener up!, bis dahin sollen die notwendigen Batterien bezahlbarer werden.

Noch ein paar Maße: Der up! hat 3,54 Metern Länge und 1.64 Metern Breite und ist 1,48m hoch. Die Gesamtlänge bildet sich aus den kurzen Karosserieüberhängen und dem langen Radstand (2,42 Meter), der umbaute Raum soll dabei, so VW, optimal genutzt werden. Im Innern finden 4 Personen Platz, der Kofferraum fasst 251 Liter, die sich mit umgeklappter Rücksitzlehne auf 951 Liter erweitern lassen.

Das Dash-Pad, die Armaturen-Querspange vor dem Fahrer und Beifahrer ist in einer der fünf möglichen Wagenfarben gehalten. Kleine,
leichte Boxen schaffen Ablage und Stauflächen. Die „kid box“ für Eltern mit kleinen Kindern: Eine Tasche für jene tausend Kleinigkeiten, ohne die es mit kleinen Kindern nicht geht; natürlich ein Spielzeug zum Schmusen und eine Lunchbox für die
obligatorischen Süßigkeiten. Weitere Boxen heißen „city box“ oder „travel box“.

maps + more – das Portable Infotainment Device

Neu an Bord eines Volkswagen ist das System "maps + more", ein mobiles Portable Infotainment Device (kurz PID). Das von Navigon entwickelte preiswerte System umfasst die Bereiche Navigation, Telefon, Information und Unterhaltung. Das Gerät wird einfach oberhalb der Mittelkonsole eingeklickt. Im Gegensatz zu ähnlich erscheinenden Systemen verschmilzt maps + more mit dem Netzwerk des Autos: Einerseits können Navigation, Telefon sowie Infotainment per Touchscreen gesteuert werden; anderseits laufen über den Bildschirm auch wichtige Fahrzeug-Informationen, wie etwa die visuelle Anzeige des "ParkPilot" einer Abstandsregelung und Einparkhilfe. Spezielle für den up! entwickelte Apps werden das Funktionsspektrum von maps + more gezielt erweitern.

Communicar wird sich das Auto auf der IAA genauer anschauen und so bald wie möglich "maps + more" in einem Praxistest vorstellen.

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