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Parkplatz Apps im Test

Kategorie: Tests
Bewertung: (1)

Parkplatz Apps im Test

von Henning Gajek

Wer kennt das nicht? Sie suchen einen Parkplatz, finden aber keinen.
Dafür gibts das Smartphone, das natürlich auch Parkplatz Apps bereithält.

Wir haben uns eine Handvoll angeschaut.

Zunächst eine Web-Seite, die keine App im klassischen Sinne darstellt, aber sehr informativ aufgebaut ist und auch (Noch-)Nicht-BMW-Fahrern gerne weiter hilft:

www.bmw.de/de/de/owners/connecteddrive/2010/parkinfo/parkinfo.html

Hier findet man Informationen zu Parkplätzen und Parkhäusern, etwa wieviele Plätze das Parkhaus hat, wann es geöffnet ist und was es kostet, aber auch, ob es ein Parkhaus oder eher ein Parkplatz ist.

Die BMW-Seite greift auf die Kartenvorlagen von Google Maps zurück und blendet die bekannten Parkhaus-Symbole ein. Bei einigen wenigen Parkhäusern (z.B. der Marsstraße in München) gibt es sogar eine aktuelle Information, ob noch Plätze frei sind und welcher Trend sich abzeichnet (wird immer weniger, ist gleichbleibend), sofern Sie noch eine Weile brauchen. Da macht das Smartphone richtig Spaß.

Android Apps

Für den Androiden gibt es "Parkdroid" ein Programm, welches Ihr Auto wieder findet, wenn Sie beim Parken Ihren Standort mittels GPS ermittelt und im Handy gespeichert haben. Gerade in fremden Großstädten, wo man sich vielleicht nicht so gut auskennt, ist so eine Applikation echt hilfreich.

Und einen Pluspunkt hat der Parkdroid: Man kann überall parken (möglichst nur da, wo es legal ist), solange man den GPS-Satelliten empfangen kann (notfalls vor dem Parkpaus im Freien anpeilen). Schwachpunkt: Die App kennt nicht alle Parkhäuser oder Parkplätze.

Mit dem etwas reisserischen Titel "Polizei Radar & Parken Alarm" macht der schwedische Programmierer Jerry Edfors auf sich aufmerksam.

Das Programm soll Polizeikontrollen, Parkplatz Aufseher, Blitzer, Unfälle und andere Verkehrsstörungen mitteilen. Nach dem Start passiert erst einmal gar nichts, der Bildschirm bleibt schwarz, dann muß man sich durch Werbung klicken und bekommt schließlich eine Landkarte, die geschwindigkeitsbeschränkte Strecken in verschiedenen nicht näher erklärten Farben enthält und sogar (stationäre) Blitzer kennt, wenngleich auch wichtige Straßen einfach fehlen, etwa der seit 7 Jahren existierende wichtige "Fahrlach-Tunnel" (http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrlachtunnel) in der 300.000 Einwohnerstadt Mannheim. Von daher konnte das Programm weniger überzeugen, die permanent aufpoppende Werbung nervt ziemlich. Hier gibts ein eindeutiges Minus.

iPhone Apps

Für das iPhone werden teilweise lokal begrenzte Apps vorgeschlagen, wie "Brepark", was nur über Parkpätze in Bremen informiert. Interessant fanden wir "Bring-Me-Back“, welches kostenlos und ähnlich wie der Parkdroid arbeitet. Auch dieses Programm merkt sich anhand von GPS den Standort des Fahrzeugs (sollte das Funksignal zu schwach sein, kann "manuell" nachgeholfen werden, sofern man sich auskennt) im übrigen kann ein Foto einer markanten Stelle in der Umgebung hinzugefügt werden, etwa ein Straßenschild, ein Brunnen oder ein hübsch dekoriertes Schaufenster. Ein "Reminder" klingelt hoffentlich rechzteitig, bevor die Parkuhr abgelaufen ist und ein Navigationsprogramm lotst Sie wieder zurück zum Fahrzeug, auch hier greift die App auf Google Maps zurück.

Ein ähnliches Konzept wie "Bring-me-Back" verfolgt "G-Park", welches aber 79 Cent kostet, die man sich auch ersparen kann.

Unsere Empfehlung:

Für Apple die App "Bring me back" und den "Parkdroid" für Android. Damit ist man auf der günstigen Seite.

 

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