von Henning Gajek
Die Automobilbranche steht nicht erst seit dem Klimawechsel vor großen Herausforderungen. Alle suchen nach Lösungen für den Abbau der CO2-Emissionen. Dazu wurde viel geforscht: Durch viele Innovationen gehen bei neuen Fahrzeugmodellen ständig die Emissionswerte zurück.
Die Senkung der Autoabgase bedeutet nicht nur, intelligentere Autos zu bauen, ein wesentlicher Faktor ist das Fahrverhalten der Nutzer. Darauf kommt es beim "Eco-Driving" an: Techniken zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs und der Emissionen, die jeder Fahrer am Steuer jedes Fahrzeugs anwenden kann.
Eco-Driving kann den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen um 20% und mehr senken, wurde herausgefunden, aber die Fahrer müssen dazu motiviert werden, diese Vorschläge regelmäßig anzuwenden und ihren Fahrstil dauerhaft zu ändern.
Der Hersteller Fiat hat sein eco:Drive entwickelt, will Fahrer an einem Prozess teilhaben lassen, der zum Verständnis, zur Untersuchung und dauerhaften Verbesserung ihrer Fahrleistungen führt. Dabei wird während der Fahrt die Fahreffizienz gemessen. Die vom Bordcomputer gesammelten Fahrtdaten werden auf einem USB-Stick gespeichert und nach der Fahrt auf den PC übertragen. Diese Informationen werden dann von der eco:Drive Software, die unter www.fiat.de/ecodrive kostenlos heruntergeladen werden kann, ausgewertet.
eco:Drive kann per USB-Port in jedem Fiat 500, 500C, Punto, Bravo, Qubo und Doblò installiert werden, der mit dem Infotainmentsystem Blue&Me™ ausgestattet ist. Die PC-Software läuft entweder unter MS-Windows XP (einschl. 64 Bit und ab Intel Pentium III) oder unter Mac OS X (ab Intel Core Duo, Max OS X 10.4.11 oder 10.5.2)
Macht der Fahrer mit, schaltet früher und fährt oder bremst ruhiger, könnte eine durchschnittliche Gesamtreduktion des Kraftstoffverbrauchs um 6% bis zu 16% erreicht werden. Wichtig sind Straßenbedingungen und die Motivation der einzelnen Fahrer. Der Autohersteller Fiat fordert, daß neue Fahrzeuge mit Instrumenten zur Kontrolle der Fahreffizienz auszustatten sind, Politiker müssten ihrerseits umweltbewusstes Fahren fördern und beim Straßenbau sowie der Verkehrsregelung einplanen.

Einige eco:Tipps lassen sich auch jetzt schon beherzigen: